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Konzept Erschliessung Fidaz – Flimserstein

Landschaft und Umwelt


Die Gemeinde Flims plant eine neue Erschliessungsanlage von Fidaz bis zur Alp Flimserstein. Die bestehende «Milchseilbahn» ist in die Jahre gekommen (Baujahr 1974 / 1975) und muss in absehbarer Zeit erneuert resp. ersetzt werden. Die Anlage wird bis zur Realisierung einer neuen Anlage rund 50 Jahre aufweisen. Damit ist die Lebensdauer der Anlage sicher erreicht..



Ausgangslage

Zurzeit können mit der bestehenden Anlage lediglich Lasten sowie Transporte mit Alppersonal / Bauern (max. 4 Pers. / Kabine) vorgenommen werden. Eine touristische Nutzung ist ausgeschlossen. Dabei steht der Transport der Milch von der Alp Flimserstein nach Fidaz (täglich) im Vordergrund.





Projekt

Die Gemeinde Flims plant eine zeitgemässe Transportanlage von Fidaz zur Alp Flimser­stein. Die Anforderungen an die neue Transportanlage sind sehr vielseitig vorgegeben. In Zukunft soll der Fokus der Transportanlage auf die Alpwirtschaft als auch die Freizeitnutzung im Allgemeinen (touristische Nutzung) gelegt werden. So soll die zukünftige Anlage sowohl eine Lastentransport- sowie touristische Transportanlage sein, die von verschiedene Gästen, Einheimischen und Bauern genutzt werden kann.

Die Anlage wird im Winter nicht betrieben, da der Flimserstein in einer Ruhezone liegt.


Transportanforderungen neue Erschliessungsbahn

Die neue Transportanlage soll im Sommer sämtliche Nutzer direkt, schnell und komfortabel bis zur Alp Flimserstein befördern. Die Gemeinde Flims gewichtet die Anforderungen der Alpwirtschaft gleich stark wie die touristische Nutzung, daher soll die neue Transportanlage bequem sowohl für die Anforderungen der Alpwirtschaft als auch Fuss- resp. Berggänger benutzt werden können.


Die heutigen Anforderungen an einer Transportanlage von Fidaz zur Alp Flimserstein sind sehr vielseitig. Dabei sollen möglichst verschiedene Transportanforderungen optimal abgedeckt werden.

Martin Hug, Gemeindepräsident Flims



Rückbau bestehende Anlage

Beim Bau einer neuen Transportanlage werden die bestehenden Stützen inkl. deren Betonfundamente rückgebaut und gesetzeskonform entsorgt. Ebenfalls werden die Stationsbauten bis OK Perron rückgebaut. Die neue Transportanlage ersetzt somit die bestehende Anlage.

Bauzeit – Erschliessung

Während der Bauzeit und der Realisierung der neuen Bahnanlage solle eine Materialseilbahn aufgestellt werden. Diese Materialseilbahn soll die Material- und Milchtransporte der Alp während der Bausaison sicherstellen. Diese Bauseilbahn soll auch für den Bau der neuen Anlage verwendet werden können.





Zielsetzung des Projekts

  • Erhalt und Sicherung des Alpbetriebs Flimserstein

  • Ausschöpfen der Synergiepotenziale zwischen Alpwirtschaft und Tourismus

  • Integrative Gesamterschliessung der Flimserseite inkl. einer nachhaltigen touristischen Nutzung

  • Stärkung der Landwirtschaft unter anderem durch Veredlung der Milchproduktion vor Ort

  • Höhere Wertschöpfung durch den erfolgreichen Vertrieb regionaler Produkte



Was hältst du von diesem Projekt? Sage uns deine Meinung in den Kommentaren oder reiche jetzt deine eigene Idee ein.

650 Ansichten13 Kommentare

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13 Comments


Guest
Nov 02, 2023

Ich hatte hier einen Kommentar gegen eine kommerzielle Nutzung geschrieben. Speziell wenn Kommentare einfach so nach 3 Monaten verschwinden.

Den Ersatz der Transportbahn stellt hier niemand in Frage, aber die touristische Nutzung???

Wer nicht über den Pinut, die Scala Mola, oder mit der, mit der Erfindung des IPhones vergleichbaren neuen Bahn, auf den Flimserstein gelangt, hat dort nichts zu suchen. Muss jeder Fleck in Flims touristisch vermarktet werden?!? Disney auf biegen und brechen? Keep it calm and stay away! Wer von Synergien nutzen spricht, betreibt hier Augenwischerei. Die paar lokalen Salsize und Fläschli Milch kann man auch unten in der Talstation in Fidaz in einem Kühlschrank verkaufen.

Ich hoffe die Flimser sind nicht so naiv und stellen Kommerz vor Natur.


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Guest
Sep 02, 2023

Einmal mehr wird der Flimser Stimmbürger wieder über den Tisch gezogen.

Eine Schande wenn nun versucht wird über eine Hintertür den Flimserstein auch noch für die Turnschuh-Touristen zu erschliessen.

Ein klares Nein zu diesem Projekt, vorallem da bei der Abstimmung zur Verlegung des Buswendeplatz zur Bahn hin, immer wieder die Aussage getroffen wurde, dass es keine touristische Erschliessung geben soll.


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Jürg Caprez
Jürg Caprez
Nov 20, 2023
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Lieber Gast

Der Stimmbürger wird, wie auch sonst, immer über jedes Projekt informiert und hat zu jeder Zeit und spätestens bei Krediterteilung an der Urne das letzte Wort.

Das Projekt basiert auf folgenden Überlegungen: Die alte Milchseilbahn ist End of Life, ein Neubau ist unausweichlich, wenn die Sicherheit gewährleistet werden soll.

Bei heutigen Auflagen ist ein Neubau sehr kostenintensiv, auch eine reine Transportseilbahn kostet >3 Mio sFr. Das wäre unverhälntnismässig. Der Bau einer Alpseilbahn, bei welcher beschränkte Besuchertransporte möchlich sind ,würde es erlauben, die Betriebskosten zu senken. Zudem würde eine unterschwellige touristische Nutzung (keine Winternutzung, beschränkte Betriebszeiten) mit max. ca. 70 Pers./h eine angemessene Anzahl Personen auf den Flimserstein bringen. Und ja, es wird dadurch auch Personen ermöglicht, die nicht…

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Guest
Sep 01, 2023

Siehe oben im Text: "Eine touristische Nutzung ist ausgeschlossen."

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Guest
Sep 01, 2023
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ganz im Gegenteil ist die touristische Nutzung mehrfach erwähnt und angedacht.

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Guest
Aug 28, 2023

ich bin schockiert. Warum nicht noch eine Tourismusgondel von Bargis auf die Alp Mora, um die Gletschermühlen auch den unsportlichsten Touris schmackhaft zu machen? Der skandalöse Shuttlebus bringt einem ja nicht direkt vor die Mühlen. Ein Kiosk dort oben wär auch noch angenehm.

Wacht auf, Flimser!

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Danke für den Kommentar bzgl. Projektvorhaben "Konzept Erschliessung Fidaz – Flimserstein". Die alte Milchseilbahn als reine Landwirtschaftsbahn muss dringend ersetzt werden. Die Kosten für einen solchen Ersatz sind sehr gross.

Hier wurde überlegt, wie diese Kosten besser verteilt und auch die Bahn besser genutzt werden kann. Eine reine touristischen Nutzung ist nicht bewilligungsfähig. Aber eine untergeordnete touristische Nutzung ist möglich. Sie ist aber auf ca. max. 80 Personen pro Stunde beschränkt und kann nur im Sommer betrieben werden. Somit ist eine schonende Nutzung gegeben und alle Aspekte der Nutzung und nicht Übernutzung ist möglich.


Gemeinderatskanzlei Flims

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